Herrnhuter Losungen

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Aktuelles

Liebe Gemeindeglieder,

Sie haben es in den öffentlichen Medien sicher mit verfolgt. In der Kirchgemeindeversammlung im Januar informierten wir Sie und auch hier in unseren Kirchennachrichten (in der Juni/Juli – Ausgabe dieses Jahres) war davon schon zu lesen:

Demographische Veränderungen, eine voranschreitende Individualisierung, eine geringer werdende Bereitschaft, auch unter Christen, die eigenen Kinder taufen zu lassen, und Kirchenaustritte, lassen unsere Gemeinden kleiner werden. Dies erfordert strukturelle Veränderungen und wird sich künftig in der Verteilung der Mitarbeiter und finanziellen Mittel direkt auf das kirchliche Leben vor Ort auswirken.

Der Gedanke und Prozess der „Regionalisierung“ soll zu einem angemessenen Weg verhelfen. Er strebt an, dass verschiedene Kirchgemeinden in Gemeinschaft zu einer „Region“ zusammenkommen, zusammenarbeiten und Gemeindeleben weiterhin vor Ort erhalten und ermöglichen.

Nach den Protesten gegen die Reformpläne der Kirchenleitung im sog. Papier „Hoffnung für Kirche in Sachsen“ im Frühjahr fand ein Gesprächsprozess zwischen den Gemeinden und der Landeskirche zu verschiedenen Kirchgemeindestrukturmodellen statt. Nach diesem plädierte die 27. Herbstsynode (vom 17.- 20.11.2017) für selbständige Gemeinden in Schwesterkirchverhältnissen und Kirchspielen – und für mehr Mitbestimmung.

»Den Kirchgemeinden ist in den künftigen Arbeitsstrukturen die Selbständigkeit zu erhalten« mit eigenem Kirchenvorstand, Finanz- und Personalhoheit, heißt es in dem Beschluss.

Schwesterkirchverhältnisse wären dafür ein Weg – da sie sich jedoch in der Praxis oft als schwierig erwiesen haben, sollten sie lt. Kirchenleitungsmodell »Hoffnung für Kirche in Sachsen« deshalb entfallen. Denn oft gibt es zwischen den beteiligten Gemeinden Konflikte um das gemeinsame Personal. Dem sollen künftig neue Entscheidungsstrukturen und Ausschüsse abhelfen, so die Synode. Die Größe der Verbünde bleibt offen. Auch der Zeithorizont. Bis zum Jahr 2040 seien bestandsfähige Arbeitsstrukturen »anzustreben«, heißt es im Synodalbeschluss.

Das Landeskirchenamt muss jetzt aus all dem konkrete Gesetzesvorschläge erarbeiten. Mit der Synode im Frühjahr 2018 wird es wegweisende Entscheidungen geben.

Für unsere Gemeinde bedeutet das konkret, gemeinsame Wege der Zusammenarbeit zwischen Ehrenfriedersdorf, Gelenau, Herold, Thum und Jahnsbach zu finden. Eine kleine Strukturgruppe aus den o.g. Kirchgemeinden hat die Arbeit aufgenommen, befindet sich mitten in der Sondierungsphase und sucht Wege  für eine gemeinsame Zukunft. Rechtliche Konstellationen und Stellenaufteilungen sind noch nicht beschlossen.

Wie schon in diesem Jahr wird es auch 2018 wieder eine Kirchgemeindeversammlung geben, wo wir u.a. auch dazu weiter informieren und Ihnen Gelegenheit geben, sich mit Ihren Gedanken wie auch eigenen Ideen einzubringen. So
kann Gemeinde weiter Ihre und unsere Gemeinde sein!

Der Kirchenvorstand und Pfrn. M.Glöckner

 

…erzählt uns eine tragisch/komische Geschichte aus dem Hinterhof der Reformation.

Wie kommt man zurecht, wenn die Zeiten sich ändern? Wenn alles, was gestern noch galt, plötzlich nichts mehr wert ist: Ein Kloster wird zum Steinbruch, der Abt fliegt über die Mauer und selbst der Esel wird lutherisch.

Ein Krokodil kommt nicht vor. Der Teufel steckt im Detail. Und der Kasper heißt Volker Meyer. Man ahnt schon: Das ist eigentlich kein Kasperletheater für die lieben Kleinen, sondern eher eine Klamotte für die Großen. Aber die Kleinen haben was zu Schauen. Und die Großen was zum Nachdenken.

 

Am Samstag, 13.01.2018 19.30 Uhr in der Ev.-Luth. Kirche Herold

Gott spricht: Ich will den Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offb 21,6

… an den Adventssamstagen jeweils ab 17.30 Uhr auf dem Knochen
… am Dienstag, 05.12.2017, 18:00 Uhr, Spinnerei
… am Dienstag, 12.12.2017, 18:00 Uhr, bei Fam. Jens Meiwald (Zschopauer Str. 15)
… am Dienstag, 19.12.2017, 18:00 Uhr, bei Fam. Gerd Stellmacher (Am Kraftberg 41)

Lasst Euch mit besinnlichen Weisen auf den Advent einstimmen.

Auch in diesem Jahr versammelten sich am Martinstag viele große und kleine Leute vor dem Kindergarten. Mit Spannung und Vorfreude erwarteten die Kinder mit ihren Lampions und Fackeln die Musiker und die Feuerwehr.

Endlich konnten wir starten. Mit dem Steigerlied und Blaulicht ging es durch unser Dorf.

In der Kirche feierten wir dann und der Gedanke des Teilen`s wurde durch eine Spendensammlung für einen behinderten Jugendlichen aus unserem Ort greifbar. Dann teilten wir unsere selbstgebackenen Plätzchen mit unserem Nachbar.

Hungrig musste keiner nach Hause gehen. Der Familienkreis versorgte uns zum Schluss mit Getränken und Würstchen vom Grill.

Dank vieler Helfer war es ein gelungenes Fest!
Allen Beteiligten danken wir auf das Herzlichste!