Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Donnerstag, 25. Mai 2017
Jene, die fern sind, werden kommen und am Tempel des HERRN bauen.
Hananias betete: Herr, ich habe von vielen gehört über diesen Saulus, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat. Doch der Herr sprach zu Hananias: Geh nur hin; denn dieser ist mein auserwähltes Werkzeug, dass er meinen Namen trage vor Heiden und vor Könige und vor das Volk Israel.

 

 

Aktuelles

Kategorie: Aktuelles

Bei schönem Wetter kann jeder reisen. Da aber die Fahrt bezahlt war, mussten wir auch bei Regenwetter die Reise antreten. Der Bus war pünktlich und sehr komfortabel und der Fahrer brachte uns sicher und pünktlich nach Wittenberg. 

Bei starkem Niesel und sehr heftigem Wind waren wir dankbar, dass unsere Stadtführer uns zuerst in die Schlosskirche führten, in der Luther und Melanchthon ihre letzte Ruhe fanden.

Gemeindesausfahrt nach Wittenberg

Luther hatte seine Thesen hier angeschlagen und weltbewegende Veränderungen begannen. Das Wort Gottes in Deutsch und Entwicklung unserer Deutschen Sprache sind für uns heute selbstverständlich. Wittenberg war immer ein Zentrum geistiger und weltlicher Begegnungen, Zankapfel der Mächte, zerstört und wieder aufgebaut. Unter anderem wurde auch diese Schlosskirche 1760 vollständig zerstört, aufgebaut und 1770 geweiht.

Vor der Thesentür machen wir den nächsten Halt, diese stammt jedoch aus dem Jahre 1858. Trotzdem ist das Portal mit Türen aus Bronze und den aufgeprägten Thesen beeindruckend. Über die Schlossstraße gelangen wir zum Markt mit dem Rathaus und einem Luther- und Melanchthon-Denkmal. Mitten im nächsten Quartier steht die Stadtkirche „St. Marien“ mit dem beindruckenden Altar und den Gemälden auf Lindenholz, original erhalten und wie frisch gemalt von Lucas Cranach. Wenn man bewusst durch diese Stadt (auch durch Herold) geht, sieht man überall Spuren von Gottes Wirken.

Nach einem frohen Mittagessen besuchten wir noch das 360° Panorama von Yadegar Asisi. „Luther 1517“, ein beeindruckendes und verdichtetes Gemälde dieser Zeit. 

Auf der Heimfahrt am Rande der Landstraße noch ein Zwischenstopp mit Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen rundeten diesen schönen Tag wunderbar ab.

Dank Gottes Bewahrung sind wir zufrieden in Herold angekommen.

 

Jürgen Reuther