Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Freitag, 16. November 2018
Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Jesus spricht: Wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

 

 

Aktuelles

Wäre das etwas für Sie/ für Dich?

Neben den Lektoren, die Lesungen im Gottesdienst übernehmen, gibt es in unserer Ev.-Luth. Kirche auch Lektorinnen und Lektoren, die unter der Verantwortung der Pfarrer Gottesdienste leiten und gestalten. Für die Verkündigung greifen sie meist auf eine Predigtvorlage (Lesepredigt) zurück. Es ist ein wichtiger ehrenamtlicher Dienst in unserer Kirche, der künftig hilft und Ihnen die Möglichkeit bietet, gottesdienstliches Leben in den Gemeinden vor Ort zu gestalten.

Auf Vorschlag des Strukturausschusses zur Regionalisierung der Kirchgemeinden Thum/Jahnsbach, Gelenau und Ehrenfriedersdorf/Herold suchen die Kirchenvorstände Gemeindeglieder, die Interesse an einer solchen Lektorenausbildung haben.

Mit der Ausbildung gewinnt man Einblick in Bibelkunde, Gebetsformen, Predigt und Kirchengeschichte wie auch in die Gestaltung von Gottesdiensten und kann die Vokation(Berufung) für diesen Dienst erlangen.

Die Ausbildung umfasst etwa 2-3 Wochenenden und ca. 5 Abendeinheiten. Ein Drittel der anfallenden Kosten sind vom Teilnehmer aufzubringen. Diese Ausbildung bietet den Vorteil, dass sie in unserer Region, d.h. in örtlicher Nähe stattfindet und in Abstimmung mit den Teilnehmern gestaltet werden kann. Damit halten sich Wege und Kosten in Grenzen.

Voraussichtlicher Beginn der Ausbildung: Frühjahr 2019

Bei Interesse und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das
Pfarramt bzw. Pfrn. Glöckner.

KIRCHGEMEINDE HEROLD WOHIN?
Veränderungen stehen an!

U N S E R E Zukunft als Gemeinde - Wie wollen W I R sie gestalten?

Wir laden SIE/DICH ein, zur KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG am 25. September 2018 19.00 Uhr im Gemeindesaal

Wir möchten Sie informieren und mit Ihnen gemeinsam nach vorn schauen.

Mit Freude und in der Hoffnung auf Ihr offenes Ohr und Herz erwarten Sie/Dich der Kirchenvorstand und Pfarrerin Glöckner.

…hieß es am letzten Sonntag im Juni.

Im Familiengottesdienst erinnerten wir an Geburt und Wirken von Johannes dem Täufer, dem WEGWEISER FÜR JESUS.

Sein Geburtstag, der 24. Juni, genau sechs Monate vor dem Heiligen Abend, bot sich an, ein Fest zu feiern, „Sommerweihnachten“ sozusagen. Regennass aber doch fröhlich wurde das Fest, führte uns in allen Generationen und aus beiden Schwestergemeinden zusammen.

Wie einladend der mit Kaffee und Kuchen für alle gedeckte Tisch! Welche Vielfalt an den Stationen, in Spaß und Spiel, wo es so manches über Johannes den Täufer, über Bienen, Johanniskraut u.a.m. zu entdecken gab! Wie sommerlich leicht und frohmachend die kleine Abendmusik mit den Bläsern des Posaunenchores in der Kirche! Wie unermüdlich der harte Kern, der noch lange am Abend trotz Regens, mit leicht glühenden Gesichtern am Feuer saß und erzählte...!

HERZLICHEN DANK allen Mitwirkenden,
unseren Konfis als Pantomime -Darstellern,
all den emsigen Organisatoren und Helfern,
dem Imker mit seinen Bienen,
dem Kräuterweibl,
den Kreativen in
der Schmink - und Schwirrbienen - Bastelstube und am Fühlparcour,
den Fotografen, den Bläsern und unbedingt unserem Johannes i.V.!

Meinem Gott vertraue ich gerne. Er meint es absoluto gut mit mir.
Mit diesem Lied im Ohr, gestärkt und froh können auch wir - wie Johannes - WEGWEISER ZU JESUS sein.

Am 28. August 1864 wurden die ersten Glocken, eingeweiht. „Friede war ihr erst Geläute“ berichtet der Chronist und wir wissen nur zu gut, was es bedeutet, wenn in friedlicher Zeit Glocken zum Gebet für den Frieden mit Gott und unter den Menschen rufen können! Aber die Künder des Friedens erlebten, dass der Krieg 1917 und 1941 ihre Aufgabe verhöhnt und sie zu grausamem Geschäft umschmilzt. Nur die kleine Glocke – sie wurde in beiden Kriegen „für zu leicht befunden“, durfte hängen bleiben. Ihre Inschrift ist für sie selbst schicksalhaft geworden und für alle Zeiten richtungweisend: nicht Gewicht und Macht sind die Kräfte wirklichen Lebens, sondern „Der Geist ist´s, der da lebendig macht“ (Joh. 6). Sie überdauerte die Zeiten und läutet heute gemeinsam mit den beiden neuen Stahlglocken, die sich die Gemeinde 1949 opferfreudig schaffte, hinein in die Herzen der Menschen. Sie rufen zum Gottesdienst und zum Gebet, und sie rufen zum Frieden: „Friede war ihr erst Geläute“.

Einst waren es die Mönche aus Irland, die sich seit dem ausgehenden 6. Jh. zu Missionsreisen durch das westliche Europa auf den Weg gemacht hatten und im spartanischen Wandergepäck neben dem Wanderstab eine Glocke bei sich trugen, mit der sie den Menschen ihr Kommen ankündigten und diese zum Gottesdienst riefen.

In der Folge erhielten Kirchen bereits ab dem 8. Jahrhundert fest installierte Glocken, die von Dachreitern oder angebauten Türmen mehrmals am Tage zu den Gebetszeiten geläutet wurden. Über 1000 Jahre hinweg gab in Europa die Glocke so mit ihrem Rhythmus die Zeit zur Arbeit, zur Ruhe und zum Gebet vor und damit dem Leben geistlich wie weltlich eine sinnenfällige Struktur.

Schon seit 5000 Jahren, also lange vor Gründung des Christentums, gibt es jenen textlosen und damit neutralen Naturton-Klang. Er ist interkulturell, vermittelt Feierlichkeit, wurde Teil der Religion, der Liturgie, des Brauchtums der Kultur, der Friedensarbeit und Politik.

Glocken machen Stationen unseres Lebens wie z.B. Taufe und Beerdigung hörbar und laden die Menschen fernab zum Gebet ein, sie unterscheiden Werk- und Feiertag und begleiten, ähnlich der Orgel, etwa beim Vaterunser die Gottesdienstfeier. Mit diesem akustischen Zeichen wird christliche Kirche für Nichtchristen und Andersgläubige erkennbar.

Weite Teile der Kulturgeschichte sind mit der Glocke so eng verwoben, dass ihr Läuten aus der Chronik der Menschheit erzählt…