Gemeinde-Veranstaltungen

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Unsere Kirche ist geöffnet für Gebet und Seelsorge
samstags 17.45 -18.00 Uhr
sonntags 09.30 Uhr (Kurzgottesdienst unter Beachtung der Hygiene-Regeln)

  

Gebete & Hausandachten

Gott. Ich bringe dir die, die an ihre Grenzen gehen für andere – Und darüber hinaus. Du hältst sie. Ich bringe dir die, die Angst umschleicht. Du bist stärker als die dunklen Gedanken. Ich bringe dir die, die mir lieb sind. Du bist ihr Schutz. Ich bringe dir die, die schlechte Nachrichten erhalten. Du lässt sie nicht im Stich. Ich bringe dir die, deren Namen niemand nennt. Du kennst sie. Amen

Im Nachtgebet beten wir den Psalm 92. Ein paar Sätze daraus:

„Meine Zuflucht und meine Burg,
mein Gott, dem ich vertraue!”

Er ist es, der dich rettet
aus der Schlinge des Jägers,
vor der Pest des Verderbens.
Mit Seinen Fittichen deckt er dich,
unter Seinen Flügeln birgst du dich,
dein Schirm und Schild ist Seine Treue.

Fürchte dich nicht vor dem Grauen der Nacht,
vor dem Pfeil, der am Tage fliegt,
vor der Pest, die umgeht im Finstern,
vor der Seuche, die wütet am Mittag.

Sehnsucht nach Ruhe habe ich, Gott.
Home Office
Digitale Andacht
Neue Homepage
Aufgaben verteilen
Kreativ sein
für andere
für mich
Und dann erstmal die Mails checken,
Nachrichten hören und sehen
und weiterleiten,
Telefonkonferenz
Videochat
Skypen
Vernetzen
Sehnsucht nach Ruhe habe ich, Gott.
Sind wir denn alle so wichtig?
Unersetzlich?
Sehnsucht
In aller Unruhe soll mein Herz ruhig werden in Dir.
Ruhig in Dir mein Gott.

Nichts soll dich ängstigen,
nichts dich verstören.
Alles vergeht
Gott ändert sich nicht.
Gott allein ist genug
und hier natürlich der link zum Taizé-Gesang: https://www.youtube.com/watch?v=go1-BoDD7CI
Gott segne euch!


Gott.
Ich bringe dir die, die an ihre Grenzen gehen für andere –
Und darüber hinaus.
Du hältst sie.

Ich bringe dir die, die Angst umschleicht.
Du bist stärker als die dunklen Gedanken.

Ich bringe dir die, die mir lieb sind.
Du bist ihr Schutz.

Ich bringe dir die, die schlechte Nachrichten erhalten.
Du lässt sie nicht im Stich.

Ich bringe dir die, deren Namen niemand nennt.
Du kennst sie.
Amen

Eine Glocke läutet. Überall, wo man sie hören kann, unterbrechen Menschen für einen Augenblick das, was sie gerade tun. Auch ich lege beiseite, was mich gerade beschäftigt, und höre auf das Läuten.

Mein Kopf und mein Herz sind trotzdem voll.

Einatmen … ausatmen … Alles lassen.

Ich bin hier. Gott ist hier. Das genügt.

 

Das komplette "Gebet beim Glockenläuten (März 2020)" hier herunterladen.

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste Jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen,
Niemanden umarmen können. Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen,
dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir. Danke

(Vorbeter/in = VB, Hausgemeinde = HG)

VB:    Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
HG:   Amen.
VB:    Unsere Hilfe steht im Namen des HERRN,
HG:   der Himmel und Erde gemacht hat.

Psalm 127(oder 23,27,46,91 …)

VB: Ich suche Gott auf den Bergen – wird er mir dort

       entgegenkommen?                                            

       Woher kommt mir Hilfe?            
HG: Meine Hilfe kommt von ihm, der nicht nur auf den Bergen wohnt.
       Mein Gott hat alle Himmel und Welten geschaffen, und wenn ich  

       ihn bitte, so ist er da und hilft.
VB: Ich suche Gott in der Natur – wird er mir dort begegnen? Woher

      kommt mir Hilfe?
HG: Meine Hilfe kommt von ihm, der sich nicht nur um den Himmel

       sorgt. Mein Gott sieht auch meine Schritte hier auf Erden,
       und wenn ich falle, so richtet er mich wieder auf.
VB: Ich suche Gott im Traum – wird er sich dort mir zeigen? Woher

       kommt mir Hilfe?
HG: Meine Hilfe kommt von ihm, der nicht schläft oder müde wird.
       Mein Gott behütet mich Tag und Nacht, und wenn ich zum Leben

       keine Kraft mehr habe, spricht er mir neuen Mut zu.
VB: Ich suche Gott im Himmel und auf Erden – wo werde ich ihn

       finden?

       Wer kann mir den Weg zeigen?
HG: Meine Hilfe kommt von Gott, den ich bitte, der mich tröstet,
       der mein Leben behütet, der mich leitet und begleitet.

VB: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
HG: wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. AMEN

Biblische Lesung: VB liest die Texte aus dem Herrnhuter Losungsbüchlein oder die Tageslese aus einem christlichen Kalender

Lied

Was spricht mich an, lässt mich staunen, macht mich betroffen?
Was verstehe ich nicht? Was befremdet mich?
Was nehme ich mir für heute mit?

(gemeinsam)
frei formulierte Fürbitte

Und/oder:

HG: Vater im Himmel, ich bitte weder um Gesundheit noch Krankheit,
weder um Leben noch um Tod, sondern darum, dass Du über
meine Gesundheit und meine Krankheit, über mein Leben und meinen Tod verfügst zu deiner Ehre und zu meinem Heil. Du allein weißt, was gut für mich ist. Du allein bist der Herr, tue, was du willst. Gib mir, nimm mir, aber mache meinen Willen dem deinen gleich. Amen.

VB: Wir danken Dir, dass Du auch heute wieder für uns sorgst. Du
bist unser Helfer und Retter. Wir bitten Dich besonders für alle
Kranken, für alle Trauernden und für alle, die für Kranke
sorgen. Stehe uns in dieser Zeit bei und wehre der Ausbreitung
der Coronakrankheit. Schenke Heilung und Hilfe für alle, die
das jetzt besonders brauchen. (Stille)

 

Vater unser

VB: Und der Friede Gottes, der höher ist als unsere Vernunft, der halte
unseren Verstand wach und unsere Hoffnung groß und stärke
unsere Liebe.


Alle: Der Herr segne uns und behüte uns.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns
gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns seinen
Frieden.

AMEN.

Was derzeit geschieht, ruft uns, sie ganz neu zu begehen. Wir denken an das Leiden und Sterben Jesu. Lassen wir uns führen im Gebet und durch das Wort Gottes. Entdecken wir in der Hoffnung auf IHN, was wir als Christen in dieser Welt tun können!

Landesbischof Tobias Bilz in seiner Ansprache zum Gemeindeleben während der Corona- Pandemie am 15.03.20:

„Ich möchte Sie zum Gebet ermutigen. Not lehrt beten. Zu allen Zeiten fangen Menschen an zu beten, wenn es ihnen schlecht geht. Das ist gut so. Es heißt doch im Psalm 50: Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen. Beten Sie für die, die krank sind, für die, die vielleicht um ihr Leben ringen. Beten Sie für das Personal in den Krankenhäusern. Aber auch für die Wissenschaftler, die den Virus erforschen und Gegenmittel entwickeln, dass sie zum Ziel kommen. Beten Sie aber auch, dass Gott uns gnädig ist und eingreift. Wie auch immer Sie ihre Gebete formulieren, das Gebet ist eine Quelle der Kraft und Zuversicht. Lassen Sie uns im Gebet auch an die Not auch anderer Menschen denken. Es gibt Menschen, die in größeren Schwierigkeiten stecken als wir. Die unsere Fürbitte genauso brauchen. 

Liebe Schwestern und Brüder, es ist Passionszeit. Wir denken an das Leiden und Sterben von Jesus Christus. Wir denken an den, der sich selbst hingegeben hat. Der selbst verzichtet hat auf Herrlichkeit und auf das, was sein Leben reich gemacht hat. Auch wir üben den Verzicht in der Fastenzeit, manchmal freiwillig, jetzt gezwungenermaßen. Vielleicht schauen wir ein wenig, was unser alles Leben an- und ausfüllt. Vielleicht nutzen wir die Zeit der Zurückgezogenheit, um unser Leben neu auszurichten. Vielleicht kann es sein, dass Wichtiges wieder wichtig wird und Unwichtiges an Einfluss in unserem Leben verliert. Wie auch immer, auch diese Zeit ist eine Zeit mit Gott und unser Leben ist und bleibt in Gottes Hand.“

In solchem Gebet verbunden lasst uns als Christen für diese Welt da sein! Bleiben Sie behütet unter dem Frieden unseres Gottes!
Ihre Pfarrerin M. Glöckner

Sonntag
Jesus spricht: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. (Matthäus 11, 28f.

Montag
Jesus spricht zu seinen Jüngern: Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. (Johannes 14, 27)

Dienstag
Jesus spricht: Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!
(Matthäus 7, 12)

Mittwoch
So spricht Gott, der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Jesaja 43, 1)

Donnerstag
Sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde. (Psalm 62,6)

Freitag
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahin gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3, 16)

Samstag
Jesus spricht: Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Siehe, ich bin bei euch bis an der Welt Ende. (Markus 13, 31 und Matthäus 28, 20)